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from makerLAB@medienzentrum

Girls’Day und Boys’Day im Medienzentrum

Im Rahmen des Girls’Day und Boys’Day hatten auch wir heute einen Schüler, der Gelegenheit nutzte, sich im Medienzentrum Frankfurt etwas genauer umzusehen. Nach den ersten Einblicken in der Verwaltung landete er im Team der Medienpädagogen. Schnell stellte sich heraus, dass hier sein wirkliches Interesse liegt. Bei einem kurzen Rundgang besichtigte er unsere Technik, vor allem unser Telepräsenzroboter Double 3 weckte sein Interesse.

Double 3

Also wurde gemeinsam beschlossen, in das Thema Roboter und Coding etwas genauer hinzuschauen. Mit dem micro:bit konnte er erste Programmiererfahrungen sammeln und dann die Grundprogramme des Roboters Thymio erkunden. So entwickelte sich die Idee, mit dem Thymio einen eigenen Telepräsenzroboter zu bauen und mithilfe von Scratch zu programmieren.

Thymio

In einem ersten Hack wurde dazu ein kleines Stativ mit Gaffer-Tape auf dem Thymio fixiert und mit Hilfe zweier Smartphones eine Videoverbindung hergestellt. Die Programmierung erfolgte dann am PC.

Thymio mit Stativ

Da die Konstruktion etwas instabil war, wurde im nächsten Entwicklungsschritt das Ministativ mit einer Konstruktion aus Klemmbausteinen ersetzt, da der Thymio die dazu notwendigen Noppen auf dem Gehäuse integriert hat.

Thymio mit LEGO

Alles in allem ein erfolgreicher Tag für unseren Praktikanten, der übrigens erst in die 5. Klasse geht und noch nie vorher programmiert hat :–)

(eine Übersicht welche Tools und Hardware wir im Medienzentrum verwenden findet ihr auf der Seite des makerLAB https://write.medienzentrum.rocks/makerlabatmedienzentrum/makerlabanmedienzentrum)

#microbit #thymio #coding #robotik #makereducation

 
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from makerLAB@medienzentrum

Wednesday Stitching Club

In der Bildungswelt gibt es unzählige aufregende und kreative Möglichkeiten zu erkunden und genau eine dieser genialen Möglichkeiten eröffnet sich dir im “Wednesday Stitching Club.” Dieser monatliche Kurs, der sich dem digitalen Sticken widmet, ist nicht nur lehrreich, sondern verspricht auch jede Menge Spaß. Lass uns gemeinsam eintauchen in die Welt des Stickens, der kreativen Software-Programmierung, der Maker Education und des Konstruktionismus!

Kannst du dir vorstellen, wie cool es wäre, wenn deine Stickmaschine plötzlich zu deinem kreativen Partner wird? Im “Wednesday Stitching Club” lernst du, wie moderne Stickmaschinen deine Ideen lebendig werden lassen können. Wir starten bei Null und bringen dich von den Grundlagen des digitalen Stickens bis zu den aufregenden Möglichkeiten, die diese Maschinen bieten.

Turtlestitch und Inkscape mit der Erweiterung Ink/Stitch sind die magischen Werkzeuge in unserer digitalen Stickwerkstatt. Hier wirst du lernen, wie du atemberaubende Stickmuster erstellst und an deine Vorstellungen anpasst. Diese Software-Tools sind deine besten Freunde, wenn es darum geht, deine kreativen Ideen in beeindruckende Designs zu verwandeln.

Der “Wednesday Stitching Club” fördert fächerübergreifendes Lernen. Du wirst staunen, wie vielseitig du Stickprojekte in verschiedenen Lernfeldern einsetzen kannst. Ob du in den Naturwissenschaften, der Kunst oder der Technik unterwegs bist – das Sticken wird zu einer spannenden Möglichkeit, Wissen zu vermitteln und konstruktionistische Ansätze zu fördern. Lerne, wie der Prozess des Schaffens und Experimentierens tiefgehendes Verständnis bringt.

In unserem Kurs geht's nicht nur ums Lernen, sondern auch ums Lachen, Entdecken und Erleben. Du wirst deine eigenen Projekte erstellen, Ideen mit anderen kreativen Köpfen teilen und die Freude am Stickhandwerk in vollen Zügen genießen. Gemeinsam werden wir nicht nur Stoffe bearbeiten, sondern auch unvergessliche Erinnerungen schaffen.

Der “Wednesday Stitching Club” ist mehr als nur ein gewöhnlicher Kurs. Er ist eine Reise in die Welt der Kreativität, des Lernens und des Entdeckens. Wenn du bereit bist, deine kreativen Flügel auszubreiten, deine pädagogische Praxis zu bereichern und dabei eine Menge Spaß zu haben, dann ist dieser Kurs genau das Richtige für dich. Melde dich noch heute an und lass uns gemeinsam die wunderbare Welt des digitalen Stickens erkunden. Du wirst ein Abenteuer erleben, das du nicht so schnell vergessen wirst!

Kursdatum: der Kurs findet immer am Mittwoch nach dem zweiten Sonntag im Monat statt. Kurszeit: wir starten um 14:00 Uhr Kursdauer: es dauert so lange, wie es dauert. Hauptsache ihr habt genug Zeit für praktische Übungen und individuellen Austausch Ort: makerLAB@medienzentrum im AMKA in Frankfurt Registrierung: Fortbildungen Medienzentrum – dann bekommt ihr auch eine Teilnahmebestätigung

#MakerEducation #MAKERmonday #makerLAB #Sticken #turtlestitch #embroidery

(Ich bedanke mich beim ChatBot meines Vertrauens für die Unterstützung beim Schreiben dieses Textes ;–) )

 
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from Maschinenraum

“Einstieg ins Fediverse”

... unter dieser Überschrift gibt es drüben im ebildungslabor von Nele Hirsch ein Video und Selbstlernmaterialien. Zielgruppe: Menschen, die schon angekommen sind im Fediverse, aber noch etwas unsicher sind und vor allem Menschen, die gar nichts davon wissen, bereits viel gehört haben, wie schwierig alles ist und auf diesem Weg zum ersten Mal damit in Kontakt kommen.
Übersichtlich, kleinschrittig, leicht verständlich und nachvollziehbar. So bereitet Nele das Material in einzelnen Kapiteln auf. Sie startet mit einem Video und erklärt dann in 5 einzelnen Schritten den “direkten” Weg.

Und da sie von Anfang an daran gedacht hat, dass möglichst viele Menschen den Beitrag nutzen sollen, sind die Materialien als CC0 verfügbar und wir können das Video als Appetizer direkt hier bei uns einbinden. Den Text zum Copyright findet ihr unterhalb des Videos, wenn ihr auf “rights of use” klickt.
Viel Spaß beim Anschauen und danach mit den Selbstlernmaterialien :–)
Die findet ihr unter dem folgenden Link https://fediverse.ebildungslabor.de/

 
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from makerLAB@medienzentrum

makerLAB@medienzentrum

MAKERmonday

Handout – Materialien für den Unterricht

Begleitend zu unseren Fortbildungen im makerLAB sammeln wir in diesem Dokument Materialien & Links rund um das Thema „Making in der Schule“.

Zur besseren Übersicht ist das Material in verschiedene Abschnitte unterteilt.

MAKER monday

1. Fertige Unterrichtseinheiten und vollständige Unterrichtsreihen

DL-Lab (Digital Literacy Lab) Ein erster Einstieg in das Thema mit 6 fertigen Unterrichtsreihen, die „Lernreisen“ genannt werden, inkl. aller Materialien als PDF sowie etlichen Videos, die auch für Lernende geeignet sind. Zu den einzelnen Lernreisen gibt es passende Kits mit den notwendigen Materialien. Einige davon können im Medienzentrum ausgeliehen werden. https://dl-lab.org/unterrichtsmaterial

Tüftelakademie Weiterentwicklung der Materialien des Digital Literacy Lab. Noch mehr Projekte und die Möglichkeit, einen Teil der notwendigen „Tüftelboxen“ im Medienzentrum Frankfurt auszuleihen. Diese beinhalten dann auch die Lernkarten zu den Unterrichtseinheiten. https://tueftelakademie.de/fuer-lehrende/unterrichtsmaterialien/

senseBox Ein wichtiger Bestandteil der DL-Lab Projekte ist die senseBox. Auf der Seite des Projektes gibt es weitere Materialien zur direkten Verwendung im Unterricht. https://sensebox.de/de/material.html

2. Tools & Technik

a. Mikrocontroller & SoCs

MakeyMakey Kleines, aber feines Board, mit dem man schnell einfache Projekte zur Steuerung von Spielen oder Musikapps erstellen kann. Dabei kommen verschiedenste leitfähige Materialien zum Einsatz und die Lernenden werden angeregt sich individuelle Steuerungen auszudenken. https://makeymakey.com/pages/educators

micro:bit Projekt der BBC UK, bei dem ein kleiner Mikrocontroller mit vielen verschiedenen Sensoren und Aktoren auf der Platine entwickelt wurde. Ziel ist es selbst jüngeren Lernenden zu zeigen, wie man einfache Anwendungen programmiert. Es gibt eine breite Auswahl an Erweiterungsmöglichkeiten, um z.B. Motoren oder weitere Sensoren anzuschließen und zu programmieren. Umweltdaten messen oder Roboter steuern sind damit einfach umzusetzende Projektes https://www.bbc.co.uk/mediacentre/mediapacks/microbit/thebbcmicrobit

Calliope Wie micro:bit jedoch mit einem anderen Formfaktor. In einigen der Materialboxen des DL-Lab enthalten https://calliope.cc

SenseBox:edu Die senseBxox ist ebenfalls in den DL-Lab Materialien enthalten. Ebenso bietet es sich an, mit leicht zu beschaffendem passenden Zubehör weitere Projekte durchzuführen. https://sensebox.de/de/products-edu.html

Touchboard Auch das Touchboard ist rund um einen Mikrocontroller aufgebaut. Es besitzt jedoch zusätzlich verschiedene Erweiterungen wie einen Slot für eine microSD Speicherkarte und 16 Kontakte zum Anschluss an leitfähige Materialien oder Gegenstände. Auf der Speicherkarte können Audioinformationen abgelegt werden, die dann durch Berühren des entsprechenden Kontaktes abgespielt werden.

b. Roboter

Bee Bot
https://www.uni-paderborn.de/forschungsprojekte/informatik-an-grundschulen/spielend-programmieren/blue-bot-und-bee-bot

Photon https://photon.education/de/photon-roboter/ https://photon.education/lesson_plans/#german

OzoBot Bit+ https://ozobot-deutschland.de/ozobot/ https://ozobot-deutschland.de/lehrmaterial/

Thymio https://www.thymio.org/de/produkte/thymio-entdecken/

c. Maschinen & Geräte

In diesem Abschnitt findet ihr eine kleine Übersicht der Maschinen und Geräte, die wir im makerLAB nutzen. Geräte, die ihr ausleihen könnt, sind entsprechend markiert

Stickmaschinen * Bernina 590

Lasergravierer / -cutter * Makeblock Laserbox Pro * xTool M1 Laser und Schneidplotter

3D Drucker * Ultimaker 2+ * Flashforge Adventurer 3 (Verleih)

Schneidplotter * Cricut Explorer * Brother ScanNCut * Silhouette Cameo

3. Software / Websites

a. Programmierumgebungen

NEPO Vielfältige Programmierumgebung, mit der es möglich ist, diverse Boards mit einer blockbasierten Umgebung zu programmieren. Unterstützt werden unter anderem die oben genannten Boards micro:bit, Calliope und senseBox, aber auch LEGO EV3 und Spike. https://lab.open-roberta.org/ Auch bei NEPO gibt es umfangreiche Materialien, z.b. auch ein gutes Spiel für den Einstieg

Blockly für senseBox Blockbasierte Programmierung speziell auf die senseBox zugeschnitten, mit erweitertem Funktionsumfang, Einstiegs-Tutorials sowie einer Galerie mit vielen Beispielen. https://blockly.sensebox.de/

Arduino IDE Web Zur Programmierung von Arduino Boards gibt es entweder eine webbasierte Lösung https://create.arduino.cc/editor, eine Version zum Download https://www.arduino.cc/en/software oder die Möglichkeit mit NEPO zu arbeiten

Scratch Eine weitere blockbasierte Lösung ist Scratch aus dem MIT Media Lab. Eine Registrierung als Lehrkraft ist möglich und auch empfohlen. Lehrende können Klassen anlegen und anonyme SuS Profile erstellen und diese zur Zusammenarbeit mit ihrer Klasse nutzen. https://scratch.mit.edu

b. Anwendungen

Snap! Ähnlich wie Scratch ist Snap! eine blockbasierte Sprache und Programmierumgebung. Unter dem Link https://github.com/jmoenig/Snap/releases/latest kann Snap! heruntergeladen und lokal offline verwendet werden. Eine Installation ist nicht notwendig, im Verzeichnis mit den entpackten Dateien muss lediglich die Datei snap.html im Browser geöffnet werden. https://snap.berkeley.edu/

turtlestitch Aufbauend auf Snap! wurde Turtlestitch entwickelt und mit Befehlen zur Steuerung von Stickmaschinen erweitert. Die erzeugten Ergebnisse werden in verschiedenen maschinenspezifischen Formaten exportiert, können aber auch als SVG z.B. mit einem Lasercutter verwendet werden. Es gibt eine Gruppenfunktion, mit der Klassen und darüber auch anonyme Nutzer verwaltet werden können. Ein guter Einstieg sind die Beispiele in der Kategorie “Getting started” https://turtlestitch.org/projects/g/category/Getting%20started sowie die FAQ mit weiteren Links https://turtlestitch.org/

TinkerCAD “Tinkercad verwendet eine vereinfachte Methode der konstruktiven Festkörpergeometrie, um Modelle zu konstruieren. Ein Entwurf besteht aus primitiven Formen, die entweder “Körper” oder “Löcher” sind. Durch die Kombination von Volumenkörpern und Löchern können neue Formen erstellt werden, denen wiederum die Eigenschaft eines Volumenkörpers oder Lochs zugewiesen werden kann.” (Übersetzung aus Wikipedia https://en.wikipedia.org/wiki/Tinkercad) https://www.tinkercad.com/

 
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from Maschinenraum

Mastodon – der kleine Unterschied

Für die meisten von euch ist das Onboarding – neudeutsch für Erstanmeldung – ohne Problem verlaufen: Wir schicken euch einen Link, ihr klickt drauf, füllt ein paar Felder aus, klickt in der Bestätigungsmail auf den Link und voilà, fertig.

Doch wie jetzt weiter?

Denn ab hier unterscheidet sich Mastodon (Firefish, Calckey etc.) von den anderen sozialen Plattformen. Es gibt nämlich keinen Algorithmus, der euch ohne euer Zutun Beiträge in die Timeline spült.

Ihr seid euer eigener Algorithmus, das heißt, dass ihr selbst dafür sorgen müsst, dass eure “Startseite” sich mit Inhalten füllt. Dabei gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten und ihr solltet sie beide anwenden:

1. Folgen – folgt so vielen anderen Accounts wie möglich. Nicht planlos jedem, sondern ausgewählt, nach Interessenlage oder vielleicht auch Anzahl der Nachrichten (toots, Trööts), die diese Accounts produzieren. 2. Folgen 3. Folgen 4. Folgen – Du bist der Algorithmus! 5. Hashtags – Nutzt #Hashtags sowohl in euren Nachrichten, als auch zur gezielten Suche nach weiteren Accounts mit ähnlichen Interessen oder interessanten Inhalten. Denen folgt ihr dann wieder (siehe 1. – 4.). Und ihr könnt euch im Browser gerne gelesene Hashtags als eigene Spalte speichern und anschauen.

Wir werden euch in den nächsten Tagen bei unseren Linktipps auch immer ein oder zwei Accounts empfehlen. Nicht immer zwingend aus dem Bereich Medienbildung, aber sicher auch dort einige.

Wer im Browser arbeitet, sollte sich zuerst in den Einstellungen die mehrspaltige Darstellung anschalten. Unter Einstellungen → Design → Erweitertes Webinterface verwenden anklicken und schon hat man mehrere Spalten nebeneinander. Tatsächlich funktioniert das sogar auf dem Smartphone im Browser erstaunlich gut. Dort wird nicht zwischen den Spalten hin und her gewischt, sondern am rechten Rand die gewünschte Spalte ausgewählt.

Um es noch einmal deutlich zu sagen: Mastodon ist NICHT darauf ausgelegt, euch an den Bildschirm zu knebeln. Es geht um Austausch und Vernetzung, aber nicht um Doomscrolling (endloses Scrollen, immer auf der Jagd nach der nächsten, vornehmlich negativen, Information oder Meldung), sondern darum, mit anderen in Austausch zu kommen und Gemeinsames zu teilen und Kontroverses zu diskutieren.

Ein paar Gedanken zum Thema “Dezentrale Plattformen” hat die bpb sehr gut zusammengefasst https://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/520108/dezentral-dynamisch-demokratisch-sind-foederierte-plattformen-wie-mastodon-besser/

Rund um Mastodon entstehen immer mehr zusätzliche Anwendungen, die gezielt einzelne “fehlende” Funktionen anbieten. So gibt es ein Verzeichnis von Accounts genauso wie eine Suchmaschine. Diese basiert aber auf dem Gedanken, dass ich, der Ersteller von Inhalten, mich dort eintrage und damit signalisiere, dass meine Nachrichten über Instanzen hinweg gesucht und gefunden werden können. Denn das ist einer der gravierendsten Unterschiede: Durch die Verteilung der Accounts auf viele Instanzen gibt es keine gemeinsame Datenbank, die durchsucht werden kann. Fluch und Segen zugleich ;–)

Tipps und Indexes: https://fedi.tips/ Suchmaschine: https://tootfinder.ch/

Update 5.9.2023: Mittlerweile wird mit der aktuellen Version von Mastodon eine instanzübergreifende Volltextsuche ausgerollt. Hier die Ankündigung dazu https://oisaur.com/@renchap/110946188204729065

 
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