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    <title>neuhier &amp;mdash; #endof10</title>
    <link>https://write.medienzentrum.rocks/endof10/tag:neuhier</link>
    <description>Gibt es ein Leben ohne GAMMA? Gelingt Schule ohne BigTech?</description>
    <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 22:43:36 +0000</pubDate>
    <item>
      <title>## #digitalsovereignty - Teil 2</title>
      <link>https://write.medienzentrum.rocks/endof10/digitalsovereignty-teil-2</link>
      <description>&lt;![CDATA[## #digitalsovereignty - Teil 2&#xA;&#xA;Kleine Schritte führen auch zum Ziel&#xA;&#xA;Im ersten Teil haben wir uns mit dem Betriebssystem beschäftigt. Zumindest oberflächlich [sic] einen Blick darauf geworfen und eine erste Vorstellung vermittelt, dass es Alternativen gibt und wie diese aussehen können.&#xA;&#xA;Vielleicht ist dieser Schritt für den Anfang zu groß, zu viel, zu abschreckend.&#xA;&#xA;Deshalb schauen wir in diesem Beitrag zuerst einmal auf die Anwendungen. Was gibt es da für Herausforderungen – also was wird bisher genutzt – und wie können wir die derzeit verwendeten Anwendungen ersetzen. Wenn das funktioniert, kann man den nächsten Schritt – ein neues Betriebssystem – leichter durchführen.&#xA;&#xA;Fangen wir mit der wichtigsten Anwendung an: dem Browser&#xA;&#xA;Einen Browser verwenden wir immer dann, wenn wir &#34;ins Internet&#34; gehen. Korrekt müsste es heißen &#34;wenn wir ins WWW gehen&#34;. Das World Wide Web ist ein Dienst im Internet, so wie z.B. auch E‑Mail ein Dienst ist. &#xA;&#xA;Auf den meisten Rechnern wird zum Surfen im WWW entweder der Chrome-Browser (Google) oder der Safari-Browser (Apple) verwendet. &#xA;&#xA;Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Beide sammeln nicht unerhebliche Mengen an Daten über ihre Nutzer.&#xA;&#xA;Welche Alternativen gibt es? Am &#34;bekanntesten&#34; ist der Browser Firefox der Mozilla Foundation. Alternativen sind Vivaldi oder eine Version des Chrome-Browsers ohne Google-Erweiterungen mit dem Namen „Ungoogled Chromium“. Dazu kommen dann noch unzählige Anpassungen und Abwandlungen die entweder auf dem Code von Firefox oder dem Chrome-Browser basieren.&#xA;&#xA;Wenn wir schon beim Internet und seinen Diensten sind: Was ist mit E-Mail?&#xA;&#xA;Die Verteilung des Marktes, was E-Mail-Anbieter angeht, ist unübersichtlich. Am häufigsten dürften jedoch auch in diesem Fall entweder Google oder Microsoft als Anbieter genutzt werden. D. h., sämtliche E-Mails laufen durch deren Software in Form von Google Mail oder Microsoft 365. Beide bieten integrierte Umgebungen, die gleich auch noch das Thema Dokumentenbearbeitung, Kalender und Adressverwaltung mit anbieten.&#xA;&#xA;Deshalb jetzt Schritt für Schritt: &#xA;E-Mail-Anbieter: In Europa gibt es einige Alternativen, die sich oft nur in den Details unterscheiden. Besonders sicher sind Proton und Tuta, die beide eine starke Verschlüsselung des Transportes und der Aufbewahrung anbieten. Heißt aber, die Nutzung ist nur mit deren Web-Client bzw. proprietären Anwendungen möglich. Dazu kommen dann weitere Anbieter, in Deutschland z.B. Posteo und Mailbox.org mit etwas weniger restriktiver Verschlüsselung und damit der Möglichkeit, auch andere Clients zu nutzen.&#xA;Mail-Clients: In der Regel sind die Web-Clients der oben genannten Anbieter so gestaltet, dass sie sowohl auf dem Desktop als auch auf Mobilgeräten gut nutzbar sind. Für Benutzerinnen mit zusätzlichen Anforderungen empfiehlt sich dann die Installation der Open-Source-Lösung Thunderbird oder des kostenpflichtigen (zumindest auf dem Desktop) Produkts eM Client. Beide bieten nicht nur Mail, sondern auch eine Adressverwaltung und vor allem einen Kalender. &#xA;Weitere Funktionen Adressbuch und Kalender: Fast alle Anbieter von E-Mail haben auch diese beiden Module im Angebot. In der Regel kann über die üblichen Standardprotokolle CalDAV und CardDAV darauf zugegriffen werden. Entsprechende Anleitungen zur Nutzung sowohl mit Desktopanwendungen wie Thunderbird als auch mit geeigneten Apps auf Mobilgeräten finden sich im WWW zuhauf.&#xA;&#xA;Damit hätten wir die beiden wichtigsten Blöcke abgehakt. Jetzt kommt die Kür. Gibt es Alternativen zu Microsofts Office?&#xA;&#xA;Die einfache Antwort: Selbstverständlich. Und zwar so viele, wie schon lange nicht mehr.&#xA;&#xA;Deshalb verzichten wir auf eine Übersicht, sondern machen nur eine Liste mit mehr oder weniger bekannten Open-Source-Office-Paketen:&#xA;LibreOffice: Desktop-Anwendungspaket mit Text, Tabelle, Präsentation und Grafik&#xA;Collabora Office: Sowohl für den Desktop als auch als Online-Variante und für Mobilplattformen verfügbar. &#xA;OnlyOffice: Desktop- und Online-Varianten für die gängigen Betriebssysteme verfügbar &#xA;&#xA;Einige der oben genannten Mailanbieter wie z.B. Proton oder Mailbox.org bieten eigene Varianten von Online-Office-Paketen, basierend auf den aufgezählten Lösungen, in ihrer Oberfläche integriert an. &#xA;&#xA;Vielleicht doch erst mal noch eine Nummer kleiner? WhatsApp?&#xA;&#xA;WhatsApp hat bei den Messengern einen Marktanteil von 80–85 %. Das heißt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Großteil unseres Umfeldes diesen Messenger benutzt. Vom Hersteller gewünschter Effekt: Ich komme da nicht so einfach wieder raus → Lock-in accomplished&#xA;&#xA;Jetzt ist es aber gerade WhatsApp, das sich dadurch auszeichnet, dass es dutzende persönliche Daten an den zentralen Server liefert. Und diese damit bei einem der größten Datenverwerter überhaupt - Meta - landen. Ja, die Nachrichten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt, aber ganz aktuell (April 2026) kann man sehen, wie lange das problemlos funktioniert: Genau nur so lange, wie Meta nicht beschließt, das zu ändern. So wie im Falle Instagram gerade geschehen. Quasi von einem Tag auf den anderen sind Nachrichten zwischen den Nutzern nicht mehr verschlüsselt. Schade eigentlich.&#xA;Alleine deswegen macht es Sinn, nach Alternativen zu schauen. Tatsächlich spricht nichts gegen einen weiteren Messenger auf dem Mobilgerät. Der Aufwand ist erstaunlich klein, die Wirkung enorm.&#xA;Ja, Freund und Familie werden sich erst einmal sperren. Da muss man unter Umständen ein bisschen hartnäckiger darauf bestehen.&#xA;Aber welchen Messenger kann man jetzt empfehlen? Unter dem Aspekt der &#34;Einfachheit&#34; (auch im Sinne von geringer Umgewöhnung) kommen derzeit nur 2 Systeme infrage: Signal oder Threema. Es gibt Argumente für beide, die Entscheidung ist also Geschmackssache.&#xA;Andere Möglichkeiten sind Delta Chat (basiert auf dem gleichen Protokoll wie E-Mail) oder, wer es etwas nerdiger möchte, sogenannte Matrix-Clients wie Element. Aber, da sind die Familie und die Freunde dann spätestens raus ;-)&#xA;&#xA;Ok, einen haben wir noch: Social Media&#xA;&#xA;Das ist definitiv der schwierigste Schritt, lebt Social Media und die Teilhabe daran doch ausdrücklich von der &#34;Menge&#34; der Menschen, die ich erreiche. Zumindest wurde uns das in den letzten 10 Jahren pausenlos so in den Kopf gehämmert. &#34;Size matters&#34; war der Wahlspruch: Nur wer viele Follower mit hohen Aktionsraten hat, ist erfolgreich. &#xA;Doch es geht auch anders. Ohne Big Tech, ohne tausende von Followern, ohne Algorithmen und den von ihnen befeuerten Hass und Häme. Tatsächlich sogar mit unterschiedlichsten Inhalten, die untereinander austauschbar werden. Quasi verschiedene Ansichten auf eine Sammlung aus Kurznachrichten (X/Twitter), Videoplattform (TikTok) oder Bilderdienst (Instagram). Inklusive Gruppen, Seiten und viele andere Funktionen (z.B. bei Facebook), die die Monopolisten in eigenständige Produkte verpacken.&#xA;Dieses Wunderland heißt Fediverse und man muss sich nur am Anfang entscheiden, welchen inhaltlichen Schwerpunkt man setzen möchte. Danach wird ein Server ausgewählt und dann muss man sich nur noch ein paar Gleichgesinnte suchen und ihnen folgen. Schon ist man Herrscherin über den eigenen Datenstrom. &#xA;Die wichtigsten Dienste im Fediverse heißen Mastodon, Peertube und Pixelfed. Dazu kommen Friendica, Loops und noch andere spezialisierte Angebote. &#xA;Wie man dort hinkommt und mitmacht, haben wir in einem gesonderten Beitrag für die Plattform Mastodon beschrieben.&#xA;Weitere Angebote wie Pixelfed, Peertube oder Friendica sind beim sogenannten Onboarding ähnlich aufgebaut. &#xA;&#xA;Zur Anmeldung bitte hier entlang&#xA;&#xA;#endof10 #dutgemacht #didit #Fediverse #neuHier &#xA;&#xA;]]&gt;</description>
      <content:encoded><![CDATA[<h2 id="digitalsovereignty-teil-2" id="digitalsovereignty-teil-2"><a href="/endof10/tag:digitalsovereignty" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">digitalsovereignty</span></a> – Teil 2</h2>

<h2 id="kleine-schritte-führen-auch-zum-ziel" id="kleine-schritte-führen-auch-zum-ziel">Kleine Schritte führen auch zum Ziel</h2>

<p>Im ersten Teil haben wir uns mit dem Betriebssystem beschäftigt. Zumindest oberflächlich [sic] einen Blick darauf geworfen und eine erste Vorstellung vermittelt, dass es Alternativen gibt und wie diese aussehen können.</p>

<p>Vielleicht ist dieser Schritt für den Anfang zu groß, zu viel, zu abschreckend.</p>

<p>Deshalb schauen wir in diesem Beitrag zuerst einmal auf die Anwendungen. Was gibt es da für Herausforderungen – also was wird bisher genutzt – und wie können wir die derzeit verwendeten Anwendungen ersetzen. Wenn das funktioniert, kann man den nächsten Schritt – ein neues Betriebssystem – leichter durchführen.</p>

<h4 id="fangen-wir-mit-der-wichtigsten-anwendung-an-dem-browser" id="fangen-wir-mit-der-wichtigsten-anwendung-an-dem-browser">Fangen wir mit der wichtigsten Anwendung an: <strong>dem Browser</strong></h4>

<p>Einen Browser verwenden wir immer dann, wenn wir “ins Internet” gehen. Korrekt müsste es heißen “wenn wir ins WWW gehen”. Das World Wide Web ist ein Dienst im Internet, so wie z.B. auch E‑Mail ein Dienst ist.</p>

<p>Auf den meisten Rechnern wird zum Surfen im WWW entweder der Chrome-Browser (Google) oder der Safari-Browser (Apple) verwendet.</p>

<p>Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Beide sammeln nicht unerhebliche Mengen an Daten über ihre Nutzer.</p>

<p>Welche Alternativen gibt es? Am “bekanntesten” ist der Browser Firefox der Mozilla Foundation. Alternativen sind Vivaldi oder eine Version des Chrome-Browsers ohne Google-Erweiterungen mit dem Namen „Ungoogled Chromium“. Dazu kommen dann noch unzählige Anpassungen und Abwandlungen die entweder auf dem Code von Firefox oder dem Chrome-Browser basieren.</p>

<h4 id="wenn-wir-schon-beim-internet-und-seinen-diensten-sind-was-ist-mit-e-mail" id="wenn-wir-schon-beim-internet-und-seinen-diensten-sind-was-ist-mit-e-mail">Wenn wir schon beim Internet und seinen Diensten sind: <strong>Was ist mit E-Mail?</strong></h4>

<p>Die Verteilung des Marktes, was E-Mail-Anbieter angeht, ist unübersichtlich. Am häufigsten dürften jedoch auch in diesem Fall entweder Google oder Microsoft als Anbieter genutzt werden. D. h., sämtliche E-Mails laufen durch deren Software in Form von Google Mail oder Microsoft 365. Beide bieten integrierte Umgebungen, die gleich auch noch das Thema Dokumentenbearbeitung, Kalender und Adressverwaltung mit anbieten.</p>

<p>Deshalb jetzt Schritt für Schritt:
1. E-Mail-Anbieter: In Europa gibt es einige Alternativen, die sich oft nur in den Details unterscheiden. Besonders sicher sind Proton und Tuta, die beide eine starke Verschlüsselung des Transportes und der Aufbewahrung anbieten. Heißt aber, die Nutzung ist nur mit deren Web-Client bzw. proprietären Anwendungen möglich. Dazu kommen dann weitere Anbieter, in Deutschland z.B. Posteo und Mailbox.org mit etwas weniger restriktiver Verschlüsselung und damit der Möglichkeit, auch andere Clients zu nutzen.
2. Mail-Clients: In der Regel sind die Web-Clients der oben genannten Anbieter so gestaltet, dass sie sowohl auf dem Desktop als auch auf Mobilgeräten gut nutzbar sind. Für Benutzer_innen mit zusätzlichen Anforderungen empfiehlt sich dann die Installation der Open-Source-Lösung Thunderbird oder des kostenpflichtigen (zumindest auf dem Desktop) Produkts eM Client. Beide bieten nicht nur Mail, sondern auch eine Adressverwaltung und vor allem einen Kalender.
3. Weitere Funktionen Adressbuch und Kalender: Fast alle Anbieter von E-Mail haben auch diese beiden Module im Angebot. In der Regel kann über die üblichen Standardprotokolle CalDAV und CardDAV darauf zugegriffen werden. Entsprechende Anleitungen zur Nutzung sowohl mit Desktopanwendungen wie Thunderbird als auch mit geeigneten Apps auf Mobilgeräten finden sich im WWW zuhauf.</p>

<h4 id="damit-hätten-wir-die-beiden-wichtigsten-blöcke-abgehakt-jetzt-kommt-die-kür-gibt-es-alternativen-zu-microsofts-office" id="damit-hätten-wir-die-beiden-wichtigsten-blöcke-abgehakt-jetzt-kommt-die-kür-gibt-es-alternativen-zu-microsofts-office">Damit hätten wir die beiden wichtigsten Blöcke abgehakt. Jetzt kommt die Kür. Gibt es <strong>Alternativen zu Microsofts Office?</strong></h4>

<p>Die einfache Antwort: Selbstverständlich. Und zwar so viele, wie schon lange nicht mehr.</p>

<p>Deshalb verzichten wir auf eine Übersicht, sondern machen nur eine Liste mit mehr oder weniger bekannten Open-Source-Office-Paketen:
LibreOffice: Desktop-Anwendungspaket mit Text, Tabelle, Präsentation und Grafik
Collabora Office: Sowohl für den Desktop als auch als Online-Variante und für Mobilplattformen verfügbar.
OnlyOffice: Desktop- und Online-Varianten für die gängigen Betriebssysteme verfügbar</p>

<p>Einige der oben genannten Mailanbieter wie z.B. Proton oder Mailbox.org bieten eigene Varianten von Online-Office-Paketen, basierend auf den aufgezählten Lösungen, in ihrer Oberfläche integriert an.</p>

<h4 id="vielleicht-doch-erst-mal-noch-eine-nummer-kleiner-whatsapp" id="vielleicht-doch-erst-mal-noch-eine-nummer-kleiner-whatsapp">Vielleicht doch erst mal noch eine Nummer kleiner? WhatsApp?</h4>

<p>WhatsApp hat bei den Messengern einen Marktanteil von 80–85 %. Das heißt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Großteil unseres Umfeldes diesen Messenger benutzt. Vom Hersteller gewünschter Effekt: Ich komme da nicht so einfach wieder raus → Lock-in accomplished</p>

<p>Jetzt ist es aber gerade WhatsApp, das sich dadurch auszeichnet, dass es dutzende persönliche Daten an den zentralen Server liefert. Und diese damit bei einem der größten Datenverwerter überhaupt – Meta – landen. Ja, die Nachrichten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt, aber ganz aktuell (April 2026) kann man sehen, wie lange das problemlos funktioniert: Genau nur so lange, wie Meta nicht beschließt, das zu ändern. So wie im Falle Instagram gerade geschehen. Quasi von einem Tag auf den anderen sind Nachrichten zwischen den Nutzern nicht mehr verschlüsselt. Schade eigentlich.
Alleine deswegen macht es Sinn, nach Alternativen zu schauen. Tatsächlich spricht nichts gegen einen weiteren Messenger auf dem Mobilgerät. Der Aufwand ist erstaunlich klein, die Wirkung enorm.
Ja, Freund und Familie werden sich erst einmal sperren. Da muss man unter Umständen ein bisschen hartnäckiger darauf bestehen.
Aber welchen Messenger kann man jetzt empfehlen? Unter dem Aspekt der “Einfachheit” (auch im Sinne von geringer Umgewöhnung) kommen derzeit nur 2 Systeme infrage: Signal oder Threema. Es gibt Argumente für beide, die Entscheidung ist also Geschmackssache.
Andere Möglichkeiten sind Delta Chat (basiert auf dem gleichen Protokoll wie E-Mail) oder, wer es etwas nerdiger möchte, sogenannte Matrix-Clients wie Element. Aber, da sind die Familie und die Freunde dann spätestens raus ;–)</p>

<h4 id="ok-einen-haben-wir-noch-social-media" id="ok-einen-haben-wir-noch-social-media">Ok, einen haben wir noch: Social Media</h4>

<p>Das ist definitiv der schwierigste Schritt, lebt Social Media und die Teilhabe daran doch ausdrücklich von der “Menge” der Menschen, die ich erreiche. Zumindest wurde uns das in den letzten 10 Jahren pausenlos so in den Kopf gehämmert. “Size matters” war der Wahlspruch: Nur wer viele Follower mit hohen Aktionsraten hat, ist erfolgreich.
Doch es geht auch anders. Ohne Big Tech, ohne tausende von Followern, ohne Algorithmen und den von ihnen befeuerten Hass und Häme. Tatsächlich sogar mit unterschiedlichsten Inhalten, die untereinander austauschbar werden. Quasi verschiedene Ansichten auf eine Sammlung aus Kurznachrichten (X/Twitter), Videoplattform (TikTok) oder Bilderdienst (Instagram). Inklusive Gruppen, Seiten und viele andere Funktionen (z.B. bei Facebook), die die Monopolisten in eigenständige Produkte verpacken.
Dieses Wunderland heißt Fediverse und man muss sich nur am Anfang entscheiden, welchen inhaltlichen Schwerpunkt man setzen möchte. Danach wird ein Server ausgewählt und dann muss man sich nur noch ein paar Gleichgesinnte suchen und ihnen folgen. Schon ist man Herrscher_in über den eigenen Datenstrom.
Die wichtigsten Dienste im Fediverse heißen Mastodon, Peertube und Pixelfed. Dazu kommen Friendica, Loops und noch andere spezialisierte Angebote.
Wie man dort hinkommt und mitmacht, haben wir in einem gesonderten Beitrag für die <a href="https://write.medienzentrum.rocks/maschinenraum/fediverse-quickstart-guide-mastodon-version" rel="nofollow">Plattform Mastodon</a> beschrieben.
Weitere Angebote wie Pixelfed, Peertube oder Friendica sind beim sogenannten Onboarding ähnlich aufgebaut.</p>

<p>Zur Anmeldung bitte <a href="https://app1.edoobox.com/mzffm/Medienzentrum%20Frankfurt/Workshop.ed.cd79e3d2776f_8179090675.End%20Of%2010%20-%20digitalsovereignty?edref=mzffm" rel="nofollow">hier entlang</a></p>

<p><a href="/endof10/tag:endof10" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">endof10</span></a> <a href="/endof10/tag:dutgemacht" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">dutgemacht</span></a> <a href="/endof10/tag:didit" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">didit</span></a> <a href="/endof10/tag:Fediverse" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">Fediverse</span></a> <a href="/endof10/tag:neuHier" class="hashtag" rel="nofollow"><span>#</span><span class="p-category">neuHier</span></a></p>
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      <guid>https://write.medienzentrum.rocks/endof10/digitalsovereignty-teil-2</guid>
      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 09:16:13 +0000</pubDate>
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